Schnelles Internet, sicheres WLAN und digitale Gemeinschaftsdienste — professionell betrieben, faire Kosten geteilt.
Mehr erfahren ↓Heute zahlt jeder Bewohner seinen eigenen Internetanschluss — obwohl wir uns eine Liegenschaft teilen. Das ist teuer, unübersichtlich und technisch ineffizient.
Jede Wohnung hat einen eigenen DSL- oder Glasfaseranschluss mit Grundgebühr — dabei könnte ein einziger leistungsstarker Anschluss alle versorgen.
Dutzende private WLANs auf engem Raum stören sich gegenseitig. Das Ergebnis: schlechte Verbindungen, ständige Verbindungsabbrüche.
Die Heizungsanlage benötigt bereits heute eine Netzwerkverbindung (GLT/Gebäudeleittechnik). Eine VoIP/Video-Türsprechanlage ist geplant. Die dafür ohnehin notwendige Netzinfrastruktur kann gleichzeitig alle Wohnungen mit versorgen.
Ein professioneller Router verteilt einen einzelnen Glasfaseranschluss fair und sicher auf alle Wohneinheiten — jede Wohnung erhält ihr vollständig abgeschirmtes, privates Netz.
Jede Wohnung erhält ein eigenes Passwort für das gemeinsame WLAN. Alle Geräte der Wohnung landen automatisch im privaten, abgeschirmten Bereich.
Technisch verhält sich das Netz wie ein eigener Router pro Wohnung. Geräte innerhalb der Wohnung sehen sich, andere Wohnungen bleiben unsichtbar.
Ein offenes Gäste-WLAN mit Nutzungsbedingungen steht im Außenbereich und in den Allgemeinräumen kostenlos zur Verfügung — ohne Zugang zum Privatnetz.
Das 2,4-GHz-Band ist knapp – und jedes zusätzliche WLAN-Netz verschlechtert die Verbindung für alle. Hier sind die realen Messdaten aus unserer Wohnanlage.
Scan nur in WE20 Haus Nr. 13 – in den anderen Gebäuden wäre die Situation ähnlich oder schlechter.
ⓘ Entscheidend ist die Signalstärke (dBm), nicht die Geräteanzahl. Ein starkes Signal von –67 dBm stört mehr als 15 Geräte bei –79 dBm.
Das gesamte 2,4-GHz-Band hat nur drei Kanäle die sich nicht gegenseitig stören: 1, 6 und 11. Wenn 24 Wohnungen je 2–3 eigene WLANs senden, landen Dutzende Netze auf denselben Kanälen – mit massiven Interferenzen für alle.
Zigbee (Philips Hue, IKEA Trådfri) und Bluetooth nutzen ebenfalls das 2,4-GHz-Band. Jeder Smart Speaker, jede smarte Glühbirne, jedes Thermostat konkurriert um dieselben Frequenzen – zusammen mit allen WLAN-Netzen der Nachbarn.
Mit einem einzigen professionell konfigurierten WLAN pro Haus – auf dem optimalen Kanal, mit korrekter Kanalbreite – wird die verfügbare Funkkapazität maximal genutzt. Weniger Netze = weniger Interferenzen = bessere Verbindung für alle.
Die tatächliche Nutzung des aktuellen Glasfaseranschlusses (250/50 Mbit/s) über 30 Tage zeigt eindrucksvoll wie weit die Kapazität von der theoretischen Grenze entfernt ist:
ⓘ Mit 6–8 Wohnungen und 1.000 Mbit/s bleibt die Auslastung weit im grünen Bereich.
Der Netzbremse-Test (netzbremse.de) prüft ob ein Internetanbieter den Traffic über bestimmte Routen drosselt — ein bekanntes Problem bei manchen Providern. Der Test läuft nacheinander über 5 verschiedene Cloudflare-Routen und vergleicht die Ergebnisse. Konsistente Werte über alle Routen beweisen: keine Drosselung, volle Vertragsleistung wird geliefert.
| Route | ⬇ Download | ⬆ Upload | Latenz | Status |
|---|---|---|---|---|
| Route A | 256,6 Mbit/s | 91,3 Mbit/s | 25 ms | ✓ OK |
| Route B | 265,3 Mbit/s | 135,7 Mbit/s | 16 ms | ✓ OK |
| Route C | 266,8 Mbit/s | 106,9 Mbit/s | 19 ms | ✓ OK |
| Route D | 265,2 Mbit/s | 136,6 Mbit/s | 13 ms | ✓ OK |
| Route E | 251,7 Mbit/s | 90,9 Mbit/s | 21 ms | ✓ OK |
| Gesamt | ∅ 261,1 Mbit/s | ∅ 112,3 Mbit/s | — | Kein Throttling |
ⓘ Alle 5 Routen liefern konsistent ~250–267 Mbit/s — exakt der vertraglich vereinbarte Wert. Kein Throttling nachweisbar. Der sichtbare Spike im Grafana-Graphen entspricht diesem Testlauf. Durchgeführt am 18.12.2025.
📄 Vollständiger Testbericht (PDF)
Messzeitraum 90 Tage • Aktueller Anschluss: 250/50 Mbit/s • Eine Wohneinheit •
P95 Upload (7 Tage): 8,0 Mb/s • Alle Ampeln grün • Peak letzte 24h: 167 Mbit/s •
Mit 1.000 Mbit/s Business-Anschluss und 6–8 WE bleibt die Auslastung weit im grünen Bereich.
ⓘ Der große sichtbare Spike in der Mitte des 90-Tage-Graphen (~240 Mbit/s) wurde durch einen ausgiebigen Bandbreitentest (Speedtest „Netzbremse“) verursacht — kein typischer Alltagswert. Im normalen Betrieb liegt die Auslastung weit darunter.
Das 5-GHz-Band bietet zwar mehr Kanäle und höhere Geschwindigkeiten, hat aber eine besondere Einschränkung: Viele 5-GHz-Kanäle (52–144) sind sogenannte DFS-Kanäle (Dynamic Frequency Selection). Diese Kanäle sind ursprünglich für Wetterradar und Luftfahrtradar reserviert – WLAN-Geräte müssen dort 60 Sekunden “horchen” bevor sie senden dürfen, und müssen sofort wechseln wenn Radar erkannt wird.
Wir befinden uns in ca. 5 km Entfernung vom Flughafen Düsseldorf – das bedeutet ein deutlich erhöhtes Radaraufkommen. DFS-Kanäle würden bei uns regelmäßig unterbrochen. Deshalb nutzen wir bewusst Non-DFS-Kanäle (36–48) – diese sind sofort verfügbar, stabil und ohne Radarrisiko. Der Nachteil: weniger Kanalauswahl. Der Vorteil: zuverlässige, unterbrechungsfreie Verbindung.
Die größte Sorge: „Können andere Bewohner meine Geräte sehen?" Die Antwort ist ein klares Nein — technisch erzwungen, nicht nur versprochen.
VLAN steht für „Virtual Local Area Network". Jede Wohnung erhält ein eigenes virtuelles Netz — so als hätte jeder einen separaten physischen Kabelanschluss. Ein Gerät in Wohnung A kann technisch unmöglich auf Geräte in Wohnung B zugreifen.
Der MikroTik RB5009-Router ist mit allen empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen konfiguriert: Enterprise-Firewall, verschlüsselter VPN-Zugang (WireGuard), sicheres Remote-Management und 24/7-Monitoring über Grafana. Das Gerät ist von außen nicht angreifbar – alle Verwaltungszugänge sind auf interne Netzwerke beschränkt.
Das FreeWIFI-Hotspot-System erfasst Verbindungsdaten (IP, MAC, Zeitstempel) nur zur Sicherstellung des Betriebs. Speicherdauer max. 7 Tage, automatische Löschung. Keine Nutzungsprofile, kein Tracking. DSGVO-konform.
Ja — und zwar sehr komfortabel. Reale Messdaten belegen es:
Erfahrungswert: Nie surfen alle Bewohner gleichzeitig mit voller Last. Statistisch sind 10–20% gleichzeitig aktiv. Bei 24 Wohnungen × 50 Mbit/s Peak = 250 Mbit/s — nur 25% der verfügbaren Kapazität.
In der Praxis sind nie alle Bewohner gleichzeitig aktiv. Dieses Prinzip nennt sich Gleichzeitigkeitsfaktor (engl. “Diversity Factor”) – und es ist die Grundlage jedes Internetanbieters und Energieversorgers weltweit.
Bei Wohnanlagen liegt der Gleichzeitigkeitsfaktor typischerweise bei 20–25%. Von 6–8 Wohnungen sind realistisch 1–2 gleichzeitig im echten Spitzenbetrieb – Spitzenbedarf ca. 50–100 Mbit/s. Bei 1.000 Mbit/s bleibt ein enormer Puffer.
Je mehr Wohnungen, desto besser: Mit mehr Teilnehmern verteilt sich die Nutzung gleichmäßiger – der effektive Gleichzeitigkeitsfaktor sinkt weiter. Reale Messdaten (Grafana, 30 Tage) bestätigen das: 95% der Zeit lagen unter 9,7 Mbit/s, Spitzenwert 81 Mbit/s.
📈 Bei niedriger Auslastung: Steht die volle Leitungskapazität zur Verfügung. Wenn wenige Bewohner aktiv sind – etwa nachts oder am Vormittag – kann ein einzelner Nutzer theoretisch alle 1.000 Mbit/s nutzen.
4K-Netflix benötigt 25 Mbit/s. Mit 1.000 Mbit/s können theoretisch 40 Wohnungen gleichzeitig 4K streamen – bei 10 Wohnungen also absolut kein Problem.
Videokonferenz in HD: 5–10 Mbit/s. Mehrere Homeoffice-Arbeitsplätze gleichzeitig sind problemlos möglich.
Der CAKE-Algorithmus verteilt die Bandbreite fair – niemand kann die Leitung blockieren. Und: Wenn wenige Bewohner aktiv sind, steht die volle Leitungskapazität für diese zur Verfügung. Nachts oder am Vormittag kann ein einzelner Bewohner die gesamten 1.000 Mbit/s nutzen.
Die Netzinfrastruktur ist bereits vorhanden und wird privat betrieben. Hier eine ehrliche Aufstellung der möglichen Szenarien.
Der Anschluss läuft als Business-Tarif mit garantierter Entstörung innerhalb von 8 Stunden — deutlich schneller als bei privaten Verträgen (meist 24–48 Stunden). Kosten: 69,90 € zzgl. MwSt. monatlich. Bei 6–8 teilnehmenden Wohneinheiten (Startphase) ergibt sich ein Anteil von ca. 9–12 € pro Wohnung und Monat — inklusive professionellem Support und Service Level Agreement.
Die Startphase ist für bis zu 10 Wohneinheiten ausgelegt – ein einziger 1.000 Mbit/s Business-Anschluss (69,90 € zzgl. MwSt., ca. 8 € pro Wohnung) reicht dafür völlig aus.
Ab mehr als 8 Wohneinheiten empfiehlt sich ein zweiter 1.000 Mbit/s Glasfaseranschluss – idealerweise über einen anderen Provider. Die Gründe:
Für Bewohner die Festnetztelefonie wünschen, kann eine IP-Telefonanlage (VoIP) mitgenutzt werden. Jede Wohnung erhält eine eigene Rufnummer. Interne Gespräche zwischen Wohnungen sind kostenlos. Gesprächskosten ins Festnetz: ca. 1 Ct/Min. Die Einrichtung erfolgt bei Bedarf und Interesse — es besteht keine Verpflichtung.
Möchte eine Wohneinheit am Gemeinschaftsnetz teilnehmen, ist der Aufwand minimal:
Die Netzwerkinfrastruktur (Glasfaser, Switches, Verkabelung) wurde durch Beschluss der Eigentümergemeinschaft beauftragt – sie war ohnehin erforderlich für die Internetanbindung der Heizungsanlage sowie die zukünftig geplanten VoIP/Video-Türsprechstellen. Die gemeinsame Internetnutzung ist damit kein Zusatzprojekt, sondern die logische Erweiterung einer bereits beschlossenen Infrastruktur. Jeder Bewohner entscheidet selbst ob er den geteilten Internetanschluss nutzen möchte – wer nicht mitmacht, behält seinen eigenen Vertrag ohne Nachteile. Die Infrastruktur wird unabhängig davon gebaut – sie ist für GLT und Türsprechanlage ohnehin erforderlich.
| Kriterium | Heute (jeder für sich) | Gemeinschaftsnetz |
|---|---|---|
| Monatliche Kosten | ~35 € pro Wohnung | ~8 € pro Wohnung (ab 10 Einheiten) |
| Verfügbare Geschwindigkeit | 50–250 Mbit/s (typisch DSL) | 1.000 / 500 Mbit/s Glasfaser (bis 8 WE), zweiter Anschluss ab mehr als 10 WE |
| WLAN-Qualität | Viele interferierende Netze | Professionell geplant, WiFi 6 |
| Sicherheit | Heimrouter-Niveau | Enterprise-Firewall |
| Trennung zu Nachbarn | Keine technische Garantie | Logische Trennung auf professioneller Hardware (identisch mit Unternehmens- & ISP-Netzen) |
| Roaming zwischen Häusern | Nicht möglich | Nahtlos, ein WLAN-Name |
| FreeWIFI für Besucher | Nicht vorhanden | Im gesamten Gelände |
| Gemeinschaftsdienste | Nicht möglich | Türklingel, Kameras, Monitor |
| Datenschutz-DNS | Provider-abhängig | Quad9 (kein Tracking) |
| Vertragsbindung | 12–24 Monate | Keine (freiwillig) |
Direkte Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Das Projekt läuft seit 2025 — hier der aktuelle Stand.
Für Rückfragen, technische Details oder Interesse an der Teilnahme stehe ich gerne zur Verfügung.
Auf der Scholle 13 · 40668 Meerbusch
andreas.spielhagen@aufderscholle.de
+49 1520 985 3887